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Freitag, 3. Februar 2012

Konsumkredit plus Erkenntnis

Entgegen des letzten Kommentares stecke ich nicht mehr in der Ausbildung sondern arbeite bereits seit zwei Jahren ganz fleißig.

Wer kennt das Spiel "Cashflow" von Robert Kiyosaki? Ich bin Ende letzten Jahres auf einem Doodad- Feld gelandet! Zumindest steht vor der Tür eine C-Klasse - oder anders - ich habe mir ein neues Auto gekauft. Verflixt - Konsumkredit. Nagut es ist der erste Kredit aber das soll nicht zur Regel werden!

Allgemein
Etwas Positives: Die Einmalzahlung / Bonus wurde nochmal erhöht - um eine nicht ganz unerhebliche Summe.
Etwas Negatives: Bisher wollte niemand mein altes Auto kaufen, aber am Verkauf wird gearbeitet. Es steht bei mobile.de und ich rechne bis Mitte März mit dem Verkauf. Mindesteinnahme sollten hier 1300€ werden.

Grundsatzdiskussion möchte ich hier keine anfangen, aber ich habe in den letzten Wochen folgende Erkenntnis gewonnen: Nicht für jeden ist (z.B.) Roberts Weg der richtige Weg.

Es gibt die Möglichkeit, wie sie R. Kiyosaki beschreibt, über Chancen Gewinn zu machen und dabei grundsätzlich das passive Einkommen zu steigern. Dies führt in der Langfrist dazu, dass sein Geld für einen arbeitet. Ich stelle folgende These auf: Diese Variante funktioniert nur bei sogenannten "Netzwerkern". Das heißt der Charakter des Einzelnen beeinflusst die Chance mit dieser Variante Erfolg zu haben. Begründung: Je weniger Leute ich kenne und mit je weniger Personen ich über meine Ziele spreche, desto weniger Chancen gibt es zu ergreifen. Ich bin für diesen Weg nicht unbedingt der falsche Typ, aber ich finde es gibt einen geeigneteren.

Die zweite Möglichkeit wird nicht dazu führen, dass ich nie wieder arbeiten gehen muss, dafür ist sie viel einfacher als Variante 1. Wer einen Job hat und in der glücklichen Lage ist, in einem Unternehmen zu arbeiten, welche das Potenzial und die Initiative des Einzelnen zu schätzen weiß, der kann über sein Unternehmen Zugewinne erlangen. Das Einbringen in der eigenen Firma ist oft sehr viel leichter, als Chancen zu erkennen, wie R. Kiyosaki sie beschreibt. Meine Bonuszahlung ist dafür ein gutes Beispiel - diese rührt aus der Initiative für ein internes Projekt, welches ich gestartet habe und nun fortführe.

Meiner Meinung nach spricht zudem nichts dagegen diese beiden Varianten zu mischen, sodass ich weiterhin als Ziel habe, mir innerhalb des ersten Halbjahres 2012 eine ETW zu kaufen - idealerweise aus einer Zwangsversteigerung.

Die Kreditsumme beläuft sich übrigens auf ~ 17T€, wodurch ich nun weit im Minus stehe. Eine Sparrate  (ca. 18 - 20%) bleibt trotz Kreditabzahlung erhalten.

Kommentare:

  1. Ich hätte es wahrscheinlich doch nicht getan (so ein Auto auf Kredit kaufen) aber eins muss man auch sagen. Das Leben soll auch Spaß machen und wenn Du an dem Ding Spaß hat...warum nicht ??? Bleib aber bei Deiner Sparrate... Es lohnt sich...

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    1. PKW auf Kredit? Ist das nicht eine der typischten Konsumausgaben, die es gibt? Ist halt immer die Frage ob man es nicht auch häte anders machen können!? Aber auch ein PKW muss eben manchmal sein, gibt Situationen da geht es eben nicht anders.

      Was ich nicht verstehe ist, warum Du die Sparleistung nicht VOLL in die Abzahlung steckst? Viel besseren Zinsbekommt man doch wohl kaum? Oder habe ich einen Denkfehler?
      Generell würde ich IMMER erst Schulden abbauen und das so schnell wie möglich und erst dann anfangen zu sparen.

      Grüße und vielo Erfolg!

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  2. Ich muss meinen Vorrednern zustimmen. Du hast defacto eine Investition getätigt, die eine negative Rendite abwirft. Ich kann verstehen, dass man sich von seinem ersten Geld auch etwas gönnen will, aber einen auf dicke Hose in der Ausbildung machen zu wollen, führt sicher nicht zum Erfolg.

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  3. @Anonym: Bitte richtig lesen, ich bin nicht mehr in der Ausbildung, sondern arbeite bereits seit 2 Jahren und das Auto hat nichts mit dicker Hose zu tun.
    @Constantine: Es sollte ein wenig freies Kapital übrig bleiben, damit ich mir die ETW noch leisten kann, denn auch dafür benötige ich monatlich eine gewisse Summe. Das muss allerdings noch durchgerechnet werden.
    @Alle: Ihr habt natürlich Recht, dass es sich hierbei nicht um eine Investition handelt, sondern eine negative Rendite.

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  4. Zusammenfassend kann man wohl sagen: parallel zum steigenden Einkommen steigen die Ausgaben für Konsum.

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  5. Hallo Erik,

    Ich bin neu hier, verfolge aber deinen Blog schon eine Weile:

    ich muss constanine zustimmen.
    Schuldenabbau sollte immer der erste Schritt sein, wenn man Vermögen aufbauen will. Du wirst mit der ETW kaum die Rendite erzielen, die du bräuchtest, um deine Zinsen bedienen zu können.

    Gruß
    HL217

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  6. Hallo HL217,
    ich bin mit deiner These: „Schuldenabbau sollte immer der erste Schritt sein, wenn man Vermögen aufbauen will.“ nicht einverstanden.
    Es kommt darauf an zu welchem Zinssatz du Schulden hast und wie hoch deine erwartete Rendite ist.
    Also wenn dein Zinssatz 6% beträgt und die erwartete Rendite 10%, wieso muss man Schuldenabbau vorantreiben, wenn du das Geld effizienter nutzen kannst?!
    Das einzige Manko ist Risikounterschied. D.h. deine 6% sind super sicher, während 10% nur auf lange Sicht durchschnittlich zu erwarten sind.
    Gerade beim Vermögensaufbau hat man etwas längere Perspektive und kann mit der erwarteten Rendite kalkulieren.

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  7. Hey Erik,
    schaue hier immer mal vorbei um zu sehen obs was Neues gibt. Ist nur Sendepause zwangs mangelnder Nachrichtenlage oder ist Dein Projekt eingestampft?
    Ciao
    C

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  8. hi eric,

    lommst Du noch mal? Habe eine neue liste mit den blogs der millionäre erstellt. noch bist du drauf ;-) ....:

    http://www.mmui.de/die-blogs-der-millionare-im-aprilmai-2012/

    gruß,
    arkad

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  9. Hallo Erik,

    ich würde mich sehr freuen wieder was von dir zu lesen. Bitte lass deinen Blog nicht sterben!!! Ich will wissen wie es dir bisher ergangen ist. Also hau rein in die Tasten und lass was von dir hören, würde mich wirklich freuen.

    Servus,
    Martin

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  10. Hi Erik,

    ich würde mich auch freuen, wenn du wieder aktiv mitmachst. Ich lese deinen Blog gerne. Rückschläge gehören auf dem Weg zum Millionär dazu.

    Gruss,
    Andi

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